Traveförde

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Die Traveförde ist ein einzigartiges Erholungsgebiet.

Hier tummelt sich eine große Anzahl an Wasservögeln und die Natur des Nordens zeigt sich von einer schönen und gleichzeitig wilden Seite.

Der letzte Abschnitt im Flusslauf der Trave ist der abwechslungsreichste: Die 24 Kilometer lange Untertrave liegt teils fjordartig eingetieft zwischen Steilufern und weitet sich unterhalb des Stülper Huks zu seenartiger Breite. Auch der Dassower See gehört als fast abgeschlossene Seitenbucht zur Travemündung, die bis auf eine schmale Einfahrt ringsum von mecklenburgischen Ufern gesäumt wird. Und mitten im See liegen die Inseln Buchhorst und Graswerder, auf denen verschiedenste bedrohte Pflanzenarten zu finden sind - zum Beispiel die Sumpfgänsedistel, das Zittergras, der wilde Oregano oder die Natternzunge. Die weitläufige Bucht der Trave, neben dem Priwall und dem Dassower See das dritte Naturschutzgebiet der Region, dient zehntausenden von Tauchvögeln als Rastplatz und Winterlager. Kormorane suchen hier ihre Jagdbeute und auch Seeadler gibt es wieder an der Trave. Seit wenigen Jahren siedelt ein Pärchen dauerhaft und im Winter verbringen mehrere die karge Zeit am fischreichen Ufer der Untertrave.

Jahresvögel: Kormoran, Gänsesäger, Schellente
Brutvögel im Frühjahr und Sommer: Brandgans, Mittelsäger, Eisvogel, Flussseeschwalbe
Wintergäste: Singschwan, Bergente, Reiherente, Tafelente
Pflanzen: Strandhafer, Strandroggen, Salzmiere