In 48 Tagen

Studium generale: Ökotechnologische Erkundungen zu Corona

Die Corona-Pandemie war kein "Naturereignis", sondern das neuartige Zusammentreffen eines wahrscheinlich schon lange in einem Wildtierreservoir existierenden Virus mit postmodernen, globalisierten Gesellschaften und ihren Regierungstechniken.

Referentin: Astrid Schwarz (Brandenburgische Technische Universität Cottbus).

Corona, Pest und Cholera
Wie Infektionskrisen die Gesellschaft verändern
Studium Generale WS 2022/23

Zweieinhalb Jahre Corona-Pandemie liegen hinter uns. Wir haben ihre verschiedenen Phasen erlebt, je mit unterschiedlichen Regeln und Maßnahmen. Weltweit ist eine Transformation der Gesellschaften zu erahnen. Wird die 'Welt' nach der Pandemie eine andere sein? Wie interagiert diese Krise mit anderen? Was bedeutet dieser gesellschaftliche Wandel?
Diesen und weiteren Fragen möchten wir im kommenden Wintersemester in unserem Studium Generale nachgehen. Die bislang häufig disparat gebliebenen Diskurse von Virologie, Public Health, Soziologie, Politik und Philosophie sollen miteinander ins Gespräch gebracht werden, um erkennen zu können, welche Folgen aus der Pandemie für die gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnisse entstehen. So eindeutig das Virus als naturwissenschaftliche Wahrheit anzuerkennen ist, wird seine Realität doch erst in sozialen, politischen, medialen und kulturellen Kontexten wirksam. Deren Gestaltung stellt eine Zukunftsaufgabe dar.

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Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung (IMGWF)
Königstraße 42
23552 Lübeck
Deutschland

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