In 316 Tagen

Emigranten

Schauspiel von Sławomir Mrożek

Während über ihnen die Champagnerkorken knallen, kommt es in einer feuchten Kellerwohnung in der letzten Nacht des Jahres zu einem unbemerkten Showdown zwischen dem Arbeitsmigranten AA und dem politischen Flüchtling XX. Die beiden nicht näher benannten Figuren könnten in ihrem Charakter, ihrer sozialen Herkunft, ihren Werten und Zielen kaum unterschiedlicher sein; doch vereint sie ihr Status als »Emigranten«. Und während der eine noch von Wohlstand und einer triumphalen Rückkehr nach Hause träumt, schwindet die Hoffnung des anderen auf politischen Wandel im Heimatland zunehmend. Zwischen ihnen entspinnt sich ein Dialog, in dessen Verlauf sie über die letzte Zigarette handgreiflich werden und sich über die letzte Tasse Tee verbrüdern. In der Fremde haben sie nicht mehr als Erinnerungen, eine vage Hoffnung auf die Zukunft - und einander.

Der 2013 verstorbene Schriftsteller Sławomir Mrożek zählt zu den bekanntesten Dramatiker:innen Polens. Mit »Emigranten« veröffentlichte er 1974 ein intensives Kammerspiel, das von klug beobachteter Figurenzeichnung und kunstvollen Dialogen lebt. Eine fantastische Vorlage für zwei wunderbare Schauspieler.  

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