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CLASSICAL BEAT Summertour

CLASSICAL BEAT Summertour

Anschluss an das CLASSICAL BEAT Festival gehen wir mit einem tollen Programm auf Summertour. Künstler greifen den Wunsch nach Frieden in ihren Kompositionen auf. In der Nacht des Abschlusses spielt Guillaume Perret buchstäblich unter den Sternen und führt das Publikum in ein sentimentalen, emotionsgeladenen Reise in das Universum und wieder zurück auf unsere wunderbare Erde. Mehr Hoffnung beschert die musikalische Neuinszenierung des Heiligenstädter Testamentes, in dem Beethoven seiner Taubheit entgegentritt und zum Mut appelliert.

TOSENDE STILLE:
DAS HEILIGENSTÄDTER
TESTAMENT VON BEETHOVEN

"...es fehlte wenig und ich endigte selbst mein Leben..."
Ludwig van Beethoven verliert seine Hörfähigkeit und wird taub. Aus Verzweiflung stellt sich ihm die Frage: Selbstmord oder Leben? Es ist sein Glaube an die Kunst, sein Glaube an die Kraft seiner Musik, die Welt menschlicher zu machen, die ihn am Leben hält.

Das Konzertprojekt "Tosende Stille - Beethoven: Das Heiligenstädter Testament" thematisiert die zunehmende Schwerhörigkeit Beethovens. 1802 verfasste Ludwig van Beethoven einen Abschiedsbrief an seine Brüder, welcher unter dem Namen "Heiligenstädter Testament" bekannt wurde und zu Beethovens Lebenszeit nie veröffentlicht wurde. In einem multimedialen Aufführungskonzept agieren musikalische, filmische und theatralische Elemente. Beethoven wird dargestellt durch eine Eichenbüste der Lübecker Künstlerin Bettina Thierig. Die Rolle Beethovens übernehmen der Schauspieler Jonas Nay als Beethovens Stimme, der Rapper Danny Fresh, der junge Musiker Ilja Ruf und Jazzprofessor Bernd Konrad. Die Tänzerin Rabea Bode verkörpert die "Kunst", die zur Beethovens Lebensquelle wird.

Die von Bernd Ruf konzipierte Musik reicht von Originalwerken Beethovens über neu komponierten Pop- und Hiphopsongs bis zu Jazz-Improvisationen.

InterpretInnen:
Jonas Nay - Rezitation
Danny Fresh - Rap
Rabea Bode - Tanz
Classical Beat Streichquartett
Florian Galow - Kontrabass
Ilja Ruf - Klavier
Bernd Ruf - Klarinetten
Ivo Ruf - Klarinetten
Bernd Konrad - Saxophone

Klarinetten Hintergrund des Heiligenstädter Testament von Ludwig van Beethoven Eigenhändiges Manuskript, Heiligenstadt bei Wien 1802. Das Heiligenstädter Testament verfasste Beethoven im Alter von 32 Jahren während eines Kuraufenthalts in Heiligenstadt bei Wien unter dem Eindruck der für ihn traumatischen Mitteilung, dass sein Gehörleiden unheilbar sei und zur vollständigen Ertaubung führen würde.
Das Schriftstück ist in erster Linie als ein psychologisches Zeugnis zu werten, in dem sich Beethoven sein Schicksal selbst eingesteht und zu verarbeiten sucht. Adressaten des 1827 versiegelt in Beethovens Nachlass gefundenen Dokuments sind dessen gesetzliche Erben, die Brüder Caspar Anton Carl und Nikolaus Johann. Taube Ohren, Hörverlust - für alle, die Musik lieben, eine schlimme Vorstellung. Doch war es genau dieses Schicksal, das Ludwig van Beethoven bereits in jungen Jahren ereilte.

Im sogenannten Heiligenstädter Testament, einem Brief an seine Brüder aus dem Jahr 1802, schrieb sich der Komponist seine Verzweiflung von der Seele. Letztendlich trotzte er seinem Schicksal mit rastloser Kreativität. Dieser beispielhafte Weg durch Qual und Hoffnung war Inspiration und roter Faden. Mit anderen Worten: Kampf gegen körperliche Behinderung und Geistesfreiheit in politisch dunkler Zeit, das sollte szenisch und musikalisch umgesetzt werden.

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23552 Lübeck
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